Zertifizierung

Alles zu Zertifizierung und Krankenkassenanerkennung

Zertifizierung in Deutschland

 

Der Beruf des Achtsankeits- & Meditationskursleiters ist nicht staatlich anerkannt und nicht gesetzlich geregelt. Es existiert keine staatliche Zertifizierung

 

Die Zentrale Prüfstelle Prävention, die Sammelstelle aller Krankenkassen in Deutschland, unterstützt KEINE Meditationskurse. Unterstützt werden Entspannungskurse mit Autogenem Trainiung und Progressiver Muskelralaxation nach Jacobson.  Allerdings bezieht sich eine eventuelle Anerkennung durch die ZPP einzig und allein auf spezifisch festgelegte Berufsgruppen.

 

Um TeilnehmerInnen der Ausbildung mit entsprechender Grundausbildung die Möglichkeit zu geben, eine Zertifizierung durch die Zentrale Prüfstelle Prävention zu beantragen,  umfasst die Ausbildung zum Achtsamkeits- & Meditationskursleiter neben verschiedenen Meditationsformen auch die Entspannungsverfahren wie  Progressive Muskelentspannung  und Autogenes Training.

 

 

Nachfolgend ein Auszug der Zentralen Prüfstelle Prävention:

 

Grundsätzliche Infos zum § 20 SVB V
Anerkannt werden grundsätzlich als Entspannungsverfahren von den Krankenkassen nur: Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, als Stressbewältigung nur Achtsamkeitstraining.

Darüber hinaus wird als Entspannungsverfahren von den ZPP anerkannt: Hatha-Yoga (500 Std. über 2 Jahre), die 2-jährige Yoga for Life Yogalehrer Ausbildung über 500 h wurde von der ZPP zertifiziert.

 

 

Die wichtigste Voraussetzung für die Anerkennungen ist, dass Sie einen der folgenden Berufen oder Studienabschlüsse vorweisen können:

1.) Für Maßnahmen zur Entspannung

Entspannungsverfahren können über die unter 2.) genannten Berufsgruppen hinaus von Angehörigen mit insbesondere nachstehenden Qualifikationen durchgeführt werden:

  • Sportwissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Staatsexamen, Magister/Master, Bachelor)
  • Sport- und Gymnastiklehrer (Abschlüsse: Staatl. anerk., Master, Bachelor)
  • Physiotherapeuten
  • Krankengymnasten
  • Ergotherapeuten
  • Erzieher
  • Gesundheitspädagogen (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor) und
  • Heilpädagogen
- mit Zusatzqualifikation im Bereich Entspannung (Nachweis einer entsprechenden Trainingsleiterqualifikation im jeweiligen Verfahren von mindestens 32 UE je 45 Min Präsenzunterricht).

2.) Für Stressbewältigung

Zur Durchführung von multimodalen Stressbewältigungstrainings kommen Fachkräfte aus dem Bereich der psychosozialen Gesundheit in Betracht, die über eine staatlich anerkannte Ausbildung verfügen, insbesondere als
  • Psychologen (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)
  • Pädagogen (Abschlüsse: Diplom, Magister, Lehrer mit 1. u. 2. Staatsexamen)
  • Sozialpädagogen/Sozialarbeiter (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)
  • Sozialwissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor)
  • Gesundheitswissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Magister, Master, Bachelor) und
  • Ärzte

- mit Zusatzqualifikation im Bereich Stressreduktion (Nachweis einer entsprechenden Trainingsleiterschulung in dem jeweiligen Verfahren). Ein Auszug aus dem Handlungsleitfaden.

Sollten Sie nicht über eine der unter 1. und 2. genannten Grundqualifikationen verfügen, erhalten Sie keine Anerkennung seitens der Krankenkasse. Die Voraussetzung zur Anerkennung seitens der Kassen bildet für Sie immer zunächst die sogenannte Grundqualifikation. Bitte beachten Sie jedoch, dass Sie auch dann, wenn Sie die geforderte Grundausbildung besitzen und die Zusatzqualifikation mit der erforderlichen Anzahl an UE absolviert haben, keinen Rechtsanspruch auf eine Zusammenarbeit mit den Krankenkassen ableiten können.


Unabhängig davon, ob Institute und Akademien ihre Ausbildungen von den Kassen haben anerkennen lassen. Sie haben zwar einen Nachweis, ausreichend qualifiziert zu sein entsprechende Kurse zu leiten, aber "eine Zusammenarbeit" mit den einzelnen Kassen hängt jedoch immer von den örtlichen Gegebenheiten und den Einzelfall ab. Sie als Kursleiter müssen immer Ihre Grundqualifikation bei der Zentralen Prüfstelle für Prävention einreichen.

 

 

 

Grundsätzliches

Download
Leitfaden Prävention
Hier findest Du den Leitfaden Prävention der Zentralen Prüfstelle.
Leitfaden_Praevention_2014.pdf
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